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    Kapitalanlagen

    Aktien und ETFs versteuern: die Regeln im Überblick

    Bei deutschen Brokern läuft die Besteuerung meist automatisch. Sobald ein Auslandsdepot, Derivate oder Verlustverrechnung über mehrere Depots hinzukommen, wird es Handarbeit – und genau dort entstehen die Fehler.

    • Für wen: Anleger mit mehreren Depots, Auslandsbroker oder Derivaten
    • Kernthemen: Abgeltungsteuer, Teilfreistellung, Verlusttöpfe, Vorabpauschale
    • Ergebnis: nachvollziehbare Angaben in Anlage KAP und gegebenenfalls KAP-INV

    Abgeltungsteuer und Teilfreistellung

    Kapitalerträge unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei Fonds und ETFs mindert die Teilfreistellung je nach Fondsart den steuerpflichtigen Anteil.

    Der Sparer-Pauschbetrag beträgt insgesamt 1.000 Euro pro Person beziehungsweise 2.000 Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten. Freistellungsaufträge verteilen diesen Betrag auf die Banken; mehrere Depots vervielfachen ihn nicht. Eine Steuererklärung kann zu viel einbehaltene Steuer korrigieren.

    Auslandsdepot und Derivate

    Bei ausländischen Brokern wird keine deutsche Steuer einbehalten. Die Erträge müssen selbst erklärt werden, inklusive Umrechnung in Euro und Berücksichtigung ausländischer Quellensteuer.

    Die besondere Verlustverrechnungsgrenze von 20.000 Euro für Termingeschäfte wurde durch das Jahressteuergesetz 2024 aufgehoben, auch für offene Altfälle. Die gesonderte Beschränkung für Verluste aus Aktienverkäufen bleibt zu unterscheiden. Ein privater Kapitalverlust wird nicht automatisch mit Arbeitslohn verrechenbar.

    Wenn die Daten zum Problem werden

    Aktive Depots erzeugen große Datenmengen. Für die Erklärung – und in der GmbH für die Bilanz – müssen daraus strukturierte Werte werden.

    Genau dafür haben wir eine eigene Strecke: Broker-Auszüge werden maschinell in ein auswertbares Format übersetzt, statt Zeile für Zeile abgetippt zu werden.

    Häufige Fragen

    Aktien Steuer Guide

    Aktien, ETFs und Derivate: Besteuerung verstehen und Daten liefern. Das Tool ist ein eigenes Projekt aus unserem Verbund und öffnet in einem neuen Fenster.

    Haftungsausschluss

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    Die hier bereitgestellten Informationen sollen dir einen allgemeinen Überblick und eine erste Orientierung bieten. Sie sind jedoch nicht als individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung gedacht. Für deine speziellen steuerlichen Fragen und Anliegen wende dich bitte direkt an einen qualifizierten Steuerberater.